Klimaschutz und -anpassung
In den geförderten Vorhaben zum Thema Klimaschutz und -anpassung werden die überwiegend negativen Einflüsse des Klimawandels auf die Tier- und Pflanzenproduktion behandelt.
Die Landwirtschaft ist in besonderem Maße vom Klimawandel betroffen: Steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse wie Dürren, Starkregen oder Überschwemmungen sowie ein verändertes Auftreten von Schadorganismen haben überwiegend negative Einflüsse auf die Tier- und Pflanzenproduktion und somit auf die landwirtschaftlichen Erträge. Mit der Bekanntmachung Nr. 19/22/32 zur Förderung der Energieeinsparung und Minderung von Treibhausgasemissionen durch Forschung zu und Entwicklung von praxisreifen digitalen Anwendungen zur Optimierung der einzelbetrieblichen Klimabilanz (Forschungs- und Innovationsprogramm "Klimaschutz in der Landwirtschaft") (PDF, 338 KB, Nicht barrierefrei) (2023) werden diese Herausforderungen adressiert.
Zum Erhalt der Lebensgrundlagen und der Minderung des Klimawandels ist die Reduzierung von Treibhausgasen (THG) dringend erforderlich. Der landwirtschaftliche Sektor ist ebenfalls ein Emittent von Treibhausgasen, wie Methan aus der Tierhaltung sowie Lachgas- und Kohlendioxidemissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden. Die geförderten Vorhaben erforschen die Potenziale zur Minderung von THG-Emissionen in der Landwirtschaft und entwickeln dafür digitale Lösungen. Die Finanzierung erfolgt zum Teil mit Fördermitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF).
Förderung von vier Projekten mit einem Gesamtfördervolumen von etwa 3,9 Mio. €.
