Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Landschaftspanorama mit digitalen Icons Interop.Land Quelle: Axel - stock.adobe.com

Interoperabilität in Ländlichen Räumen

Mit der Fördermaßnahme "Steigerung der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen durch eine Verbesserung der Interoperabilität von digitalen Systemen" fördert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) modellhafte und innovative Projektideen zur Interoperabilität von Daten. 

Der nahtlose Austausch und die reibungslose Kommunikation digitaler Daten zwischen verschiedenen Akteuren und Systemen, also Interoperabilität, birgt insbesondere für ländliche Räume ein großes Potenzial. Denn mit dieser Interoperabilität lässt sich vor Ort durch Effizienzgewinne und optimierte Planungsprozesse eine verbesserte Daseinsvorsorge erreichen. Insbesondere dann, wenn bei den Lösungsansätzen der Mensch im Mittelpunkt steht und eine Vielzahl von Anwendungsfällen berücksichtigt wird.

Besonders in ländlichen Räumen gibt es jedoch spezifische Herausforderungen. Eine geringere Bevölkerungsdichte und die weitläufige geografische Verteilung reduzieren Netzwerkeffekte. Zudem müssen Menschen, Güter und Dienstleistungen hier oft mobiler sein; daher besteht das gesteigerte Bedürfnis nach interoperablen Angeboten.

Das BMLEH setzt mit der Bekanntmachung über die Durchführung von Modell- und Demonstrationsvorhaben "Steigerung der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen durch eine Verbesserung der Interoperabilität von digitalen Systemen" (PDF, 566 KB, Nicht barrierefrei) eine Fördermaßnahme um, die die ländlichen Räume adressiert. Es fördert somit neue, bedarfsorientierte Ansätze zur Interoperabilität von digitalen Systemen und unterstützt damit die Entwicklung von Lösungen, die anderen ländlichen Regionen als Vorbild dienen können.

Es werden fünf Verbundvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 2,08 Mio. EUR gefördert.

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