Dr. Margareta Büning-Fesel, Präsidentin der BLE, eröffnet die Innovationstage 2026.
Quelle: BMLEH/Czybik & Schmid Media/Chiara
Innovationstage zeigten Wege für eine resiliente Land- und Ernährungswirtschaft von morgen
Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, landwirtschaftlicher Praxis und Politik kamen am 3. und 4. November 2026 im bcc Berlin Congress Center zusammen, um sich über Innovationen für eine wider-stands- und zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft auszutauschen. Zugleich würdigten die Teilnehmenden mit best practice Beispielen das 20-jährige Bestehen des Innovationsprogramms des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).
Von zukunftsfähigen Agrarsystemen bis hin zu Innovationen für mehr Tierwohl und Ressourceneffizienz: Die vom BMLEH und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) organisierte Veranstaltung bot in Plenumsblöcken, Spotlights und Fachsessions innovative Lösungsansätze – von Pflanzenproduktion und Tierhaltung bis hin zu neuen Entwicklungen in Lebensmittelwirtschaft und Ernährung.
Wissenschaft als Basis, Gestaltungswillen für die Umsetzung "Eine resiliente Land- und Ernährungswirtschaft braucht Offenheit und Zusammenarbeit. Sie braucht wissenschaftliche Erkenntnisse, unternehmerischen Gestaltungswillen und die Erfahrung derjenigen, die tagtäglich in der Praxis Verantwortung übernehmen", sagte BLE-Präsidentin Dr. Margareta Büning-Fesel zu Beginn der Innovationstage. Sie freute sich, diese gemeinsam mit Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, eröffnen zu dürfen.
In den thematischen Spotlight-Sessions wurde deutlich: Egal ob Klimaschutz, Pflanzenschutz, Gemeinschaftsverpflegung oder mobile Schlachtung – um trotz bürokratischer Hürden und hoher Kosten rechtliche Fortschritte bei der Umsetzung neuer Ideen zu erzielen, braucht es klare und verlässliche Rahmenbedingungen, gezielte Fördermaßnahmen sowie ein ausgewogenes Zusammenspiel von Anreizen und verbindlichen Vorgaben.
Plenumsdiskussion zu Thema "Wie wichtig sind Netzwerke, um Innovationen voranzutreiben" v.l.n.r.: Heike Zeller (Moderatorin, aHeu), Dr. Esther Hoffmann (IÖW), Lena Meinders (AFC Risk & Crisis Consults), Gesa Langenberg (Betriebssleiterin Lampe Agrar), Jonathan Müller (Helix Pflanzensysteme GmbH).
Quelle: BMLEH/Czybik & Schmid Media/Chiara
40 Projekte im Innovationsforum
Forschung zum Anfassen boten rund 40 Projektteams, die im Forum aktuelle Ergebnisse mit Exponaten zeigten. Die Themen reichten vom autonomen Pflanzenmonitoring über nachhaltige Mehrwegverpackungen bis hin zu zukunftsorientierten Futtermitteln.
Dr. Ute Schnabel, INP Greifswald, erläutert die Entwicklung eines innovativen Waschverfahrens für frischen Schnittsalat auf Basis der nicht-thermischen Plasmatechnologie zur Erhöhung der Produktsicherheit, -qualität und Nachhaltigkeit.
Quelle: BMLEH/Czybik & Schmid Media/Chiara
20 Jahre Innovationsförderung
Seit nunmehr 20 Jahren bringt das BMLEH-Programm zur Innovationsförderung Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um innovative Lösungen für die Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft zu generieren. Mit der BLE als Projektträgerin hat die Innovationsförderung bis heute über 850 Verbundprojekte mit einem Fördervolumen von fast 590 Millionen Euro auf den Weg gebracht.
https://www.innovationsprogramm.de/innovationstage