Garten
Die Folgen des Klimawandels machen sich auch im Garten bemerkbar: Starke Sonne und hohe Temperaturen führen zu Sonnenbrand und Hitzeschäden an Pflanzen, Gartenböden trocknen aus. Das Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL) erklärt, wie man Hitzeschäden an Pflanzen vermeiden kann und wie klimaangepasste Begrünung, etwa durch Tiny Forests, zur Abkühlung beitragen und die Biodiversität fördern kann.
Klimawandel: Wie passe ich meinen Garten an?
Ausgeprägte Hitze und Sommertrockenheit führen immer häufiger dazu, dass Gartenböden bis in große Tiefe austrocknen und Pflanzen absterben. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lassen sich die negativen Auswirkungen des Klimawandels im Garten mildern.
BZL: Klimawandel - Wie passe ich meinen Garten an?
Sonnenbrand und Hitzeschäden an Obst- und Gemüsepflanzen
Zu starke Sonne und hohe Temperaturen verursachen Sonnenbrand und Hitzeschäden an Pflanzen. Bei Lufttemperaturen über etwa 38 Grad Celsius und starker Sonnenstrahlung zeigen sich häufig helle ockerfarbene bis braune Flecken an den Blättern – häufig an den Blatträndern – oder helle Verfärbungen an den Früchten von Obst und Gemüse. Das geschädigte Pflanzengewebe vertrocknet und stirbt ab. Was ist zu tun und wie lässt sich ein Sonnenbrand vermeiden?
BZL: Sonnenbrand und Hitzeschäden an Obst- und Gemüsepflanzen
Tiny Forests: Mini-Stadtwälder für Klima, Flora und Fauna
Mehrschichtige Stadtwälder auf kleinem Raum ab 150 Quadratmetern fördern die Biodiversität und binden CO2. Sie wirken aber auch abkühlend in ihrer Nachbarschaft und helfen so lokal gegen Hitze. Geeignet für einen Tiny Forest ("Miniwald") sind heimische Laub- und Nadelbäume, die mit 3-4 Pflanzen pro Quadratmeter dicht gepflanzt werden. Gemeinschaftsprojekte engagierter Bürgerinnen und Bürger gibt es bereits in Städten wie Berlin, Stuttgart und Oldenburg, oft mit Schulen oder Unternehmen als Partner.
oekolandbau.de: Tiny Forest: Mini-Wälder nach der Miyawaki-Methode für mehr Biodiversität
