Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Frau im Labor hält eine Petrischale mit einer Pilzscheibe hoch Forschungsprojekte Pilze Quelle: Wladimir Bulgar/ Kollektion Science Photo Library via Getty Images

Projektträger BLE: Forschungsprojekte rund um Pilze

Als Projektträger betreut die BLE eine Reihe von Forschungsprojekten, die sich mit der Nutzung und Verbreitung von Pilzen als Proteinquelle für die Ernährung beschäftigen. Hier eine Übersicht über aktuell mit Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) geförderte Projekte.

Heimische Erzeugung von Nüssen und Pilzen als gefragte und gesunde Eiweißquellen durch Wissenstransfer forcieren

Ziel des Projektes ist es, Chancen für landwirtschaftliche Betriebe durch die Erzeugung von Nüssen und Pilzen als gesunde und klimaschonende Eiweißquellen zu erschließen. Zielgruppengerechte, niederschwellige und vertiefende Ausbildungsangebote werden mit einer starken regionalen Vernetzung angeboten. Dazu wird eine Bedarfsanalyse durchgeführt und Informationsveranstaltungen dienen dazu, dass interessierte Betriebe die für sie passenden Betriebszweige auswählen können.

Zum Projekt "Wissenstransfer"

Informationsangebote über Anbau, Nutzen und Nutzung von nicht-legumen Eiweißpflanzen und Pilzen für die Humanernährung in Norddeutschland

Innovative und interaktive Informationsmaßnahmen für Landwirte und den Handel sollen dafür sorgen, dass das Anbaupotential, der Nutzen und die Nutzung von bestimmten Eiweißpflanzen und Pilzen für die menschliche Ernährung in Norddeutschland bekannter werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei Algen, Pilze, Hanfsamen und Nüsse und Quinoa. Hülsenfrüchte sind ausgenommen. In Anlehnung an langjährige Erfahrungen aus der Kommunikation von Besonderheiten der ökologischen Lebensmittelproduktion werden Veranstaltungsformate entwickelt und erprobt.

Zum Projekt "Informationsangebote"

Verbundprojekt: Aufwertung von Hülsenfrüchten und deren Seitenströme zu veganen Produkten durch Fermentation mit Speisepilzen (MycoPea); Teilprojekte A - D

Im Projekt wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Entwicklung neuer, veganer Lebensmittel- bzw. Lebensmittelrohstoffe aus Hülsenfrüchten entwickelt. Dabei wird besonders die Erbse, Pisum sativum, in den Blick genommen. Es sollen sowohl die Samen der Erbse als auch die bei der Müllerei anfallenden Seitenströme, wie Erbsenschälmehle und Erbsenschalen, zu höherwertigen Produkten mittels Fermentation durch Speisepilze verarbeitet werden.

Teilprojekt A

Teilprojekt B

Teilprojekt C

Teilprojekt D

Verbundprojekt: Entwicklung eines biotechnologischen und lebensmitteltechnologischen Verfahrens zur Herstellung eines veganen Fleischanalogons auf Basis von extrudierten Myzelien von essbaren Pilzen (Basidiomyceten) (BASOMEAT) - Teilprojekte A und B

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines nachhaltigen und ressourcenschonenden Prozesses zur großtechnischen Produktion des Pilzgeflechts von Speisepilzen. Dabei werden neuartige Kultivierungsbehältnisse und agro-industrieller Nebenströme eingesetzt. Das Myzel (Pilzgeflecht) soll als Ersatz für pflanzliche Proteine für innovative Fleischersatzprodukte verwendet werden.

Teilprojekt A

Teilprojekt B

Verbundprojekt: Upcycling von Nebenströmen mit Basidiomyceten zur Gewinnung sensorisch nutzbarer Leguminosen- und Mykoproteine als neue vegane Proteinalternativen (LegPlusMyk) – Teilprojekte A bis C

Aktuell besteht seitens großes Interesse an der Entwicklung proteinreicher Produkte auf Leguminosenbasis. Daraus ergibt sich ein dringender Bedarf, einen intelligenten und effektiven Ansatz zu erforschen, um die Aroma- und Allergenitätsherausforderungen von Hülsenfruchtproteinen zu überwinden. Gleichzeitig sollen die Nebenprodukte aus der Verarbeitung und Verwendung von Hülsenfruchtproteinen nutzbar gemacht werden. Ziel des Verbundprojekts ist es deshalb, durch Kombination von Fermentationen mit Basidiomyceten und neuen Aufschluss- und Separationsverfahren von fermentierten Leguminosenproteinen einen zuverlässigen Ansatz zu etablieren. Auf diese Weise sollen Hülsenfruchtallergene und Fehlgeschmack reduziert oder sogar eliminiert und gleichzeitig wertvolles Mykoprotein gewonnen werden.

Teilprojekt A

Teilprojekt B

Teilprojekt C

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