Unverzichtbare Rolle der Frauen in der internationalen Forschung am Beispiel des Forschungsvorhabens "FoCo-Active"
Die Förderung internationaler Forschungsprojekte zur Entwicklung innovativer, zukunftsfähiger, sozial gerechter und nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme trägt auch zur Stärkung der Frauen in Ländern Subsahara-Afrikas sowie Süd- und Südostasiens bei. Denn: Gerade in Ländern Subsahara-Afrikas zeigt sich: Ernährungssicherheit verbessert sich dort, wo Frauen gestärkt sind und gleichberechtigt mit Männern zu einer ausgewogenen Familienernährung beitragen können.
Vor dem Hintergrund der weltweit zunehmenden Fehlernährung durch den steigenden Konsum preisgünstiger, stark verarbeiteter Lebensmittel mit hohem Zucker-, Salz- und Fettgehalt untersucht beispielsweise das partizipative internationale Forschungsvorhaben „FoCo-Active“ in Tansania, wie präventive Verhaltensänderungen zu besserer Gesundheit beitragen können.
Ein zentrales Ergebnis aus Tansania: Übergewicht betrifft vor allem die städtische Bevölkerung – insbesondere Frauen. Über ein ganzheitliches Ernährungsbildungsprogramm im Vorhaben wurde Frauen, Schulkindern und Gemeinden praxisnah Wissen zu Ernährung, Bewegung und Gesundheit vermittelt – durch gemeinsamen Anbau, Ernte und Zubereitung lokaler, mikronährstoffreicher Lebensmittel.
Die gestärkte Ernährungskompetenz führte zu vielfältigerer Ernährung und mehr Bewegung im Alltag. Die im Projekt gesammelten Erfahrungen bestätigen jedoch, dass es für nachhaltige Verhaltensänderungen ganzheitliche Lösungsansätze braucht.
Mehr zum Projekt gibt es hier: https://service.ble.de/ptdb/index2.php?site_key=141&delSuchSessn=1&stichw=FoCo-Active&submit=Suchen
