Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Erdbeeren Erdbeeren Quelle: Tim Ur - Fotolia.com

Beliebtes Obst in Deutschland: Erdbeeren auf Platz fünf

Im Wirtschaftsjahr 2015/16 verzehrten die Deutschen rund 280.000 Tonnen Erdbeeren, einschließlich aller Verarbeitungsformen. Das sind rund 3,4 Kilogramm pro Person – also fast sieben Schälchen à 500 Gramm.

Damit rangieren Erdbeeren in der Beliebtheit bei den Deutschen gleich hinter Äpfeln, Bananen, Tafeltrauben und Pfirsichen. Nach vorläufigen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) ist der Pro-Kopf-Verbrauch mit rund 3,4 Kilogramm seit fünf Jahren nahezu konstant.

Deutsche Erdbeeren kommen zu 95 Prozent aus dem Freiland

Laut Statistischem Bundesamt bauten 2016 knapp 2.270 Betriebe auf rund 18.000 Hektar in Deutschland Erdbeeren an. Die meisten Betriebe befinden sich in Baden-Württemberg. Niedersachsen ist im Freilandanbau von Erdbeeren mit rund 23 Prozent der gesamten deutschen Anbaufläche führend. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit der größten Anbaufläche unter begehbarer Schutzabdeckung (rund 279 Hektar). Rund 22,3 Prozent der Betriebe wirtschaften ökologisch auf 3,7 Prozent der Fläche.

Erdbeeren müssen beim Kauf reif sein

Da die Früchte nicht nachreifen, müssen sie bereits reif gepflückt werden. Die Vermarktungsnorm schreibt ausreichende Reife vor, nur dann weisen die Früchte den typischen Erdbeergeschmack auf. Erdbeeren guter Qualität haben keine weißen Stellen. Sie sehen frisch aus und ihre Oberfläche glänzt.

Hintergrundinformationen

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) ist in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt. Das BZL bietet unter www.bmel-statistik.de umfassende Statistiken zu Erdbeeren. Informationen zu der Vermarktungsnorm von Erdbeeren und der BLE-Qualitätskontrolle gibt es unter www.ble.de im Bereich "Unsere Themen/ Ernährung und Lebensmittel".

Erscheinungsdatum: 04.05.2017