Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Flüchtlingsengagement auf dem Land wird gefördert – Anträge ab 25. Januar online stellen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert 500 ehrenamtliche Initiativen zur Integration von geflüchteten Menschen im ländlichen Raum. Anträge können ab dem 25. Januar 2017 online bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.

Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung werden Projekte ehrenamtlicher Initiativen in Kommunen mit höchstens 35.000 Einwohnern gefördert. Bewilligt werden neu initiierte Vorhaben mit einer individuellen Förderung von je 1.000 bis 10.000 Euro, je nach Projekt. Die Projektlaufzeit kann bis zu zwölf Monate betragen. Bewerben können sich lokale Organisationen und Verbände sowie in der Integrationsarbeit aktive Vereine und Initiativen, die auf freiwilligem Engagement basieren sowie Einzelpersonen, die eine Initiative vertreten.

Breites Förderspektrum: Vom Musikinstrument bis zum Flüchtlingscafé

Die Schwerpunkte der finanziellen Förderung liegen in den Bereichen Kultur und Sport, bürgerliches Engagement, praktische Lebenshilfe und Netzwerkarbeit. Hier können vor allem projektbezogene Anschaffungen sowie Aufträge zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit gefördert werden. Konkrete Beispiele sind die Anschaffung von Geräten, Ausstattungsgegenständen oder Instrumenten, die Beauftragung von Experten und anderen Dienstleistern, oder der gemeinsame Umbau von Räumlichkeiten. Die Vernetzung der Flüchtlingsarbeit, der Erfahrungsaustausch sowie besondere Angebote für geflüchtete Frauen sind ebenfalls förderfähig.

Antrag online stellen

Ehrenamtliche Initiativen können ihre Anträge auf Förderung vom 25. Januar bis zum 31. März 2017 online bei der BLE einreichen. Das unterschriebene Online-Formular muss ebenfalls bis zum 31. März 2017 bei der BLE eingegangen sein. Das Projekt muss im Antrag konkret beschrieben werden. Weitere Informationen sowie der Link zum Online-Antrag (ab dem 25. Januar 2017) sind zu finden unter www.ble.de/500landinitiativen.

Interessenten können Fragen rund um die Fördermöglichkeiten telefonisch unter 0228-6845-2105 stellen oder sich per E-Mail an landinitiativen@ble.de wenden.

Erscheinungsdatum: 23.01.2017