Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Rinder beim Fressen von Grassilage Grassilage Grassilage Quelle: Countypixel - stock.adobe.com

Futter stammt überwiegend aus inländischer Erzeugung

Im Wirtschaftsjahr 2016/ 2017 wurden in der deutschen Landwirtschaft insgesamt 205,1 Millionen Tonnen Futter verbraucht. Davon entfielen 96,8 Prozent (198,6 Millionen Tonnen) auf inländisch erzeugte Futtermittel.

Dazu gehören hofeigene Futtermittel wie Grassilage (59,8 Millionen Tonnen) und Silomais (59,9 Millionen Tonnen).

Bezogen auf die physiologische Wertigkeit der Futtermittel, wie zum Beispiel den Anteil an verdaulichem Eiweiß, haben Importfuttermittel auch weiterhin eine erhebliche Bedeutung für die Tierhaltung in Deutschland. Gut 26 Prozent des verdaulichen Eiweiß stammt aus importierten Futtermitteln.

Hiervon liefern Sojabohnen (einschließlich Ölkuchen und -schrote) einen Beitrag von gut 72 Prozent. Bezogen auf die Eiweißkomponente bleibt Soja damit auch weiterhin das mit Abstand wichtigste Importfuttermittel.

Die BLE ermittelt jährlich das vorläufige Futteraufkommen, hierzu wird das Aufkommen an Futtermitteln und -komponenten in Deutschland aus inländischer und ausländischer Herkunft gegenübergestellt und bilanziert. Die Daten werden sowohl in Naturalwert (Produktgewicht) wie auch in Getreideeinheiten und in verdaulichem Eiweiß ausgewiesen.

Die Ergebnisse geben unter anderem Auskunft über den Einfuhrbedarf an eiweißreichen Futtermitteln und dienen als Informationsgrundlage zur Umsetzung der nationalen Eiweißpflanzenstrategie.

Weitere Informationen

Das vorläufige Futteraufkommen für das Wirtschaftsjahr 2016/17 kann auf der BLE-Internetseite unter www.ble.de/futter abgerufen werden.

Erscheinungsdatum: 05.03.2018