Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Hähne in Freilandhaltung Quelle: Bruderhahn Initiative Deutschland e.V.

B&B Agrar - Online-Spezial: Eine Lösung für das Hähnchenproblem

Aus jedem zweiten Ei schlüpft ein Hähnchenküken. Für sie besteht in der Geflügelzucht keine Verwendung: Sie legen keine Eier und setzen im Vergleich zu Masttieren nur sehr langsam Fleisch an. Daher werden sie schon kurz nach dem Schlüpfen getötet.

Das gilt für alle Haltungsformen – auch für die Brüder der "Biohennen". Inzwischen gibt es aber – bundesweit und regional – Initiativen, die Lösungen anbieten. Eine davon ist die Bruderhahn Initiative Deutschland (BID) e.V.. Über einen höheren Eierpreis finanzieren die 30 beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe die Mehrkosten der Bruderhahn-Aufzucht gegen, gleichzeitig haben sie eigene Vermarktungsstrategien für die Bruderhähne entwickelt. Langfristig wird das System Zweinutzung angestrebt: Hahn und Henne haben reduzierte Leistungen und können sich wirtschaftlich selber tragen.