Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Bilateraler Wissenschaftleraustausch

Bilaterale Kooperation auf dem Gebiet der Agrarforschung

Mit dem Förderinstrument "Bilaterale Kooperation" fördert das BMEL den Wissenschaftleraustausch deutscher wissenschaftlicher Einrichtungen des Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaftssektors mit ausländischen Forschungsinstituten. Ziel ist der Aufbau dauerhafter Wissenschaftspartnerschaften.

Die BLE unterstützt das BMEL beim Management des Bilateralen Wissenschaftleraustauschs. Die Aufgaben des Referats "Internationale Zusammenarbeit und Welternährung" (Referat 323) umfassen dabei die Bearbeitung der Projektanträge im Rahmen von Bekanntmachungen, die Abstimmung der Entscheidungsvorlagen mit dem BMEL und die Koordination der Finanzabwicklung.

Aktuelle Bekanntmachung

Mobilitätsunterstützung bei deutsch-neuseeländischen Forschungsprojekten

Bekanntmachung Nr. 09/17/32 zur Mobilitätsunterstützung bei deutsch-neuseeländischen Forschungsprojekten
im Rahmen des Programmes "Bilateraler Wissenschaftleraustausch"
 (PDF, 240 KB, Nicht barrierefrei)

Antragsformular
 (xlsx, 14 KB, Nicht barrierefrei)

Reisekostenformular
 (PDF, 44 KB, Nicht barrierefrei)

Art der finanziellen Unterstützung

Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch die Übernahme der reise- und Aufenthaltskosten der Wissenschaftler/-innen nach dem Bundesreisekostengesetzt und der Auslandsreiseverordnung. Es werden von der deutschen Seite nur die Kosten für die deutschen Wissenschaftler/-innen getragen, die ins Ausland fahren.

Förderungsberechtigte Forschungseinrichtungen

Antragsberechtigt sind deutsche Bundesforschungsinstitute, Hoch- oder Fachhochschulen und außeruniversitäre, öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen.

Voraussetzung für eine Unterstützung

Voraussetzung für die Förderung ist die fachlich Eignung von Projektanträgen, die den Forschungsschwerpunkten des BMEL entsprechen müssen und ein zu erwartender wissenschaftlicher Nutzen für beide Projektpartner. Jedes Forschungsprojekt muss bilateral, das heißt Forschungsaufenthalte müssen gegenseitig in beiden Ländern durchgeführt werden. Der Austausch sollte möglichst ausgeglichen sein. Geringfügige Unterschiede in der Anzahl Reisender oder in der Aufenthaltszeit sind möglich.

Es sind bei der BLE, Referat 323, rechtzeitig (mindestens 4 Wochen) vorher, Reisen zu beantragen. Diese sollten vorab per E-Mail an die Adresse biko@ble.de beantragt werden.

Wir weisen darauf hin, dass uns für die weitere Bearbeitung allerdings ein formloses unterschriebenes Schreiben auf dem Postweg von dieser Beantragung vorliegen muss.

Der Ressortbereich stellt einen Entsperrungsantrag. Alle anderen Einrichtungen stellen einen Antrag auf einen Zuwendungsbescheid. Grundlage für die Abrechnung der Reisekosten ist der Zuwendungsbescheid.

Das Entsperrungsschreiben beziehungsweise der Zuwendungsbescheid muss Ihnen bereits vorliegen, bevor Fahrkarten gebucht oder Reservierungen getätigt werden.

Deutsche Forschungsreisende haben bei der BLE, Referat 323, einen Reisebericht nach jeder Reise einzureichen. Zum Abschluss eines jeden Forschungsprojekts der Bilateralen Kooperation ist von beiden Kooperationspartnern ein gemeinsamer wissenschaftlicher Bericht, der möglichst in einer international bekannten Fachzeitschrift veröffentlicht werden sollte, anzufertigen und ebenfalls der BLE vorzulegen.

Antragsunterlagen

Projektanträge können im Rahmen von Bekanntmachungen bei der BLE, Referat 323 eingereicht werden. Derzeit werden jährlich Bekanntmachungen für die Zusammenarbeit mit China und Neuseeland ausgeschrieben. Die aktuellen Bekanntmachungen als auch die Antragsunterlagen finden Sie auf unserer Homepage.

Ablauf

Nach Einreichen des Projektantrages erfolgt die Prüfung und die Abstimmung mit dem BMEL sowie Vertretern des jeweiligen Landes, die eine Förderentscheidung treffen.

Nach Entscheidung erhalten Sie schriftlich entweder eine Projektablehnung oder eine Projektzustimmung. Reisen werden nur bewilligt, sofern Sie eine Projektzustimmung erhalten haben.

Wenn Sie Reisen wollen, beantragen Sie rechtzeitig Ihre Reise entweder durch eine Entsperrung (Ressortbereich) oder durch einen Zuwendungsbescheid (alle anderen). Bei der Entsperrung werden die Reisekosten in Ihrem Haus abgerechnet und Ihnen nur die dafür erforderlichen Mittel zugewiesen. Bei den Einrichtungen, die von uns einen Zuwendungsbescheid erhalten, rechnen Sie Ihre Reisekosten über das Reisekostenabrechnungsformular ab. Dieses senden wir Ihnen mit dem Zuwendungsbescheid. Diesem Abrechnungsformular sind auch die Originalbelege beizufügen.

Bitte beachten Sie, dass 6 Monate nach Ende der Dienstreise keine Reisekostenabrechnungen von uns mehr angenommen werden können.