Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Bildschirmarbeitsplatzbrillen

Die BLE ist im Geschäftsbereich des BMEL für die Berechnung und Auszahlung von Kostenerstattungen für Bildschirmarbeitsplatzbrillen zuständig.

Der Arbeitgeber/Dienstherr muss Beschäftigten, die am Bildschirm arbeiten, vor Aufnahme ihrer Tätigkeit, während der Tätigkeit und bei Sehproblemen eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens im Rahmen der Angebotsvorsorge anbieten (§ 5 in Verbindung mit Anhang Teil 4 Absatz 2 Nummer 1 der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge). Soweit diese ergibt, dass vorhandene "normale" und "altersbedingte" Sehhilfen nicht ausreichen, wird eine spezielle Sehhilfe im erforderlichen Umfang erstattet (siehe auch Merkblatt).

Was benötige ich?

  1. vom Betriebsarzt ausgefüllter Bestellschein
  2. persönliche Daten (Anschrift, Bankverbindung ), Angaben zur Dienststelle
  3. Kostenzusage durch Referat 114
  4. Kostenvoranschlag/ Originalrechnung des Optikers inklusive Aufschlüsselung der Einzelpositionen

Wie ist der Ablauf?

  1. Ausmessen des Bildschirmarbeitsplatzes und Eintragung der Abstände auf dem Bestellschein
  2. Gegebenenfalls ergonomische Arbeitsplatzuntersuchung durch Fachkraft für Arbeitssicherheit beziehungsweise Betriebsarzt/Betriebsärztin
  3. Betriebsärztliche Untersuchung (G37) und Feststellung der Notwendigkeit einer speziellen Sehhilfe auf dem dafür vorgesehenen Bestellschein
  4. Einreichen des Bestellscheins und gegebenenfalls eines Kostenvoranschlags für die Kostenzusage durch Referat 114
  5. Vorlage der Originalrechnung des Optikers
  6. Berechnung und Auszahlung der Kostenerstattung

Die Höhe der Kostenerstattung richtet sich nach dem Tarif für Leistungen der Augenoptiker bei der Lieferung von Sehhilfen an Soldaten der Bundeswehr (Preisliste) in Verbindung mit dem Rundschreiben des BMI vom 30.12.2003 – D II 4 – 211 470 – 1/201.