Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Die Geschichte der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

1995 Zusammenlegung der Bundesanstalt für Landwirtschaftliche Marktordnung (BALM) und des Bundesamtes für Ernährung und Forsten (BEF) zur Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Frankfurt. Dr. Günter Drexelius, bisher Leiter des BEF, wird Präsident der BLE.
1995 Online-Verzeichnis: Start des Deutschen Agrarinformationsnetzes (DAINet)
1995 Beginn der Arbeit als Projektträger für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
1997 Einrichtung der Nationalen Vernetzungsstelle LEADER II in der BLE
2000- 2002 BSE-Krise. Die Übernahme von Kontrollaufgaben bei der Rindfleischetikettierung wird später zur Daueraufgabe für die BLE.
2001 Umsetzung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL). Im Jahr 2010 wird das Programm um andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft erweitert.
2002 Die BLE wird koordinierenden Behörde für Deutschland über die Kontrollen zur Einhaltung der Vermarktungsnormen für frisches Obst und Gemüse.
2003 Reform der Gemeinsamen Agrarpolitk
2004 Dr. Robert Kloos wird Präsident der BLE.
2004 Umsetzung von Aufgaben im Era-Net "Core Organic". Heute ist die BLE unter anderem an zehn "European Research Area Networks" beteiligt und dauerhaft damit beauftragt, die europäische Forschungskoordination langfristig zu sichern und zu organisieren.
2005 Die BLE nimmt ihre Arbeit in Bonn auf.
2005 Errichtung einer Europäischen Fischereiaufsichtsagentur in Vigo/Spanien.
2005 Die BLE wird Zentrale Vergabestelle für das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) und sein Ressort.
2005 Überführung des Informationszentrums Biologische Vielfalt (IBV) aus der Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI) in die BLE
2006 Projektträgerschaft für die Konzeption und Umsetzung der Innovationsförderung
2006 Umstrukturierungsbeihilfe Zucker: Die BLE zahlt die Beihilfebeträge zur ganzen oder teilweisen Aufgabe von Quotenzuckererzeugung aus.
2007 Die EU-Verordnung über die gemeinsame Marktorganisation tritt in Kraft.
2007 Abschaffung der Roggen-Intervention, Einstellung der Absatzmaßnahmen für Butter/Butterfett sowie Magermilchpulver, keine Herstellungsbeihilfe für Kasein mehr. Die Folgen der Entkopplung bedeuten einen Aufgabenwandel für die BLE: von der Marktregulierungsbehörde hin zur Dienstleistungs- und Umsetzungsbehörde.
2007 Die Informationszentren Land- und Forstwirtschaft sowie Ernährung und Wirtschaft werden in die BLE integriert.
2007 Projektträgerschaft für IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.
2008 Health Check: Überprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik
2008 Veröffentlichung der Agrarzahlungen
2009 Allgemeine EU-Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse: Es gelten neue, vereinfachte Normen zur Mindestqualität und Kennzeichnung.
2009 Die Erneuerbare Energien-Richtlinie tritt in Kraft.
2009 Keine Sozialbutter-Beihilfe mehr
2009 Die BLE übernimmt Zuständigkeiten der Bundesländer im Bereich Marktordnungswaren-Meldeverordnung.
2009 Das BVerfG erklärt die Regelungen des Absatzfonds- und des Holzabsatzfondsgesetzes zur Abgabenerhebung für verfassungswidrig
2010 Die neue EU-Verordnung zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei tritt in Kraft.
2010 Dr. Hanns-Christoph Eiden wird Präsident der BLE.
2010 Exportförderung als neue Aufgabe
2010 Fachaufsicht über die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH
2011 Die BLE stellt das Kampagnenbüro für die BMELV-Initiative "Internationales Jahr der Wälder 2011".
2012 Erste Projektträgerschaft im Bereich Welternährung
2012 Gründung der Deutschen Innovationspartnerschaft Agrar (DIP): Die BLE koordiniert den Transfer innovativer Verfahren und Produkte aus der Forschung in die landwirtschaftliche Praxis.
2012 International Conference on Nutrition ICN2: Die BLE wird National Focal Point für die Konferenz und koordiniert die Vorbereitungen.
2012 Eiweißpflanzenstrategie; Forschungs- sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz: Die BLE konzipiert und setzt die Fördermaßnahmen um.
2013 Kontrollen beim Handel mit Holz: Die BLE setzt die Regelungen das Holzhandelssicherungsgesetz für Deutschland um.
2013 GAP-Reform 2014-2020
2014 Das BMEL überträgt der BLE die Projektträgerschaft im Waldklimafonds.
2014 Die BLE übernimmt den Aufbau eines "Datenzentrums Landwirtschaft und Ernährung".