Bewertung des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) hat begonnen
Blick auf das Plenum des Deutschen Bundestags © REGIERUNGonline / Johannssen
Um dem BMELV wissenschaftliche Entscheidungshilfe für die Bewertung des VIG liefern zu können, hat der Projektträger Agrarforschung der BLE im Auftrag des BMELV drei Forschungsvorhaben initiiert. Diese wurden nun abgeschlossen und am 19. Mai 2010 dem Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages übergeben.
Die veränderte Informationskultur durch das VIG untersuchte eine Bietergemeinschaft unter der Leitung des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin. Ziel der Untersuchung war es, Erkenntnisse über Umfang und Tiefe des Informationsangebotes sowie dessen Nutzung zu gewinnen. Hierzu wurde die Situation vor und nach Inkrafttreten des Verbraucherinformationsgesetzes verglichen (Förderkennzeichen 08HS024).
Ein weiteres Projekt der Bietergemeinschaft der Universität Marburg sollte die Anwendungserfahrungen mit dem VIG auswerten und konkrete Empfehlungen für Rechtsänderungen erarbeiten (Förderkennzeichen 08HS025).
Das dritte Projekt bei der Universität Heidelberg befasste sich mit einer vergleichenden Analyse des VIG zu den Rechtsordnungen in Belgien, Frankreich, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Irland und den USA (Förderkennzeichen 08HS026).
Weitere Informationen zu den Projektergebnissen finden Sie unter
VIG im Dialog
Die Kurzbeschreibung der Projekte und die Projektberichte finden Sie, wenn Sie auf der Seite Entscheidungshilfe-Vorhaben in die Suche die oben erwähnten Förderkennzeichen eingeben.
