Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Weintrauben hängen reif an Reben Weinreben Quelle: Galina Barskaya - stock.adobe.com

Plus zwei Prozent: Deutsche Weinerzeugung steigt

Die Deutsche Weinerzeugung lag im Jahr 2016 bei über neun Millionen Hektorlitern, das entspricht rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr, so das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL).

Der größte Anteil der deutschen Weinerzeugung stammt aus Rheinland-Pfalz: Mit rund sechs Millionen Hektorlitern erzeugtem Wein in 2016 ist das Bundesland deutschlandweit führend.

Wein ist ein beliebtes Getränk: Im Jahr 2016 lag der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 24 Litern. EU-weit rangiert Deutschland beim Pro-Kopf-Verbrauch von Wein auf Platz acht, führend sind Luxemburg mit rund 50 Litern pro Person, gefolgt von Portugal (48 Liter) und Frankreich (rund 41 Liter) im Wirtschaftsjahr 2014/15.

Deutlich mehr Einfuhr als Ausfuhr

Im Wirtschaftsjahr 2015/16 importierte Deutschland rund 14 Millionen Hektoliter Wein, während rund vier Millionen Hektoliter ausgeführt wurden. Der Selbstversorgungsgrad lag im Wirtschaftsjahr 2014/15 bei 42 Prozent.

Häufigste Sorten

Die am häufigsten angebaute weiße Rebsorte in Deutschland ist auf rund 24.000 Hektar Fläche (rund 23 Prozent der Gesamtanbaufläche) der Riesling. Bei Rotwein liegt der Spätburgunder mit einer Anbaufläche von rund 12.000 Hektar vorne (rund 12 Prozent der Gesamtanbaufläche).

Hintergrund

Die Daten zur Ertragslage im Garten- und Weinbau mit vielen Schaubildern und Tabellen sind in der Publikation "Ertragslage Garten- und Weinbau" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einsehbar: http://www.bmel-statistik.de/landwirtschaft/gartenbau/ertragslage-des-garten-und-weinbaus/#c4305 .

Erscheinungsdatum: 05.09.2017