BLE unterstützt Initiative "Zu gut für die Tonne" - Auftaktkonferenz in Berlin
Am 27. März 2012 fand in Berlin die Konferenz "Zu gut für die Tonne - Strategien gegen die Lebensmittelverschwendung" statt. Sie bildete einen Auftakt für die neue Initiative des Bundesverbraucherschutzministeriums gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.
© BMELV / Walkscreen
Zu Beginn der Konferenz rief Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner zu einem bundesweiten Bündnis gegen Lebensmittelverschwendung auf und stellte das Ziel der EU vor, die Menge der unnötigen Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2020 zu halbieren.
Auf der Konferenz diskutieren 200 Experten aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherschützer, Vertreter von Kirchen und Nichtregierungsorganisationen über Strategien gegen die Lebensmittelverschwendung.
Wertschätzung von Lebensmitteln
Ziel der BMELV-Initiative ist es, den Verbrauchern Wissen und praktische Tipps über den Umgang mit Lebensmitteln zu vermitteln – vom Einkauf über die richtige Lagerung bis hin zur Verarbeitung in der Küche.
Für die meisten Menschen in Deutschland ist es heutzutage möglich, sich jederzeit aus einem reichen Angebot verschiedenster Lebensmittel zu versorgen. Zur Beschaffung der täglichen Lebensmittel ist keine große Mühe nötig und sie beanspruchen häufig nur einen kleineren Teil des monatlichen Budgets. Auch dadurch ist offenbar bei den Bundesbürgern die generelle Wertschätzung für Lebensmittel gesunken. Die Folge: Zu viele genießbare Lebensmittel landen gedankenlos in der Abfalltonne.
Beteiligung der BLE
Am 13. März 2012 stellte Bundesministerin Aigner vorab die Studie der Universität Stuttgart zur Ermittlung der Lebensmittelabfälle in Deutschland auf der Bundespressekonferenz vor. Das BMELV hatte die Studie gefördert, die BLE das Vorhaben als Projektträger begleitet. Das Kommunikationsbüro für die Initiative "Zu gut für die Tonne" befindet sich ebenfalls bei der BLE.

