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Dienstwagencheck: BLE bei der Mobilitätsstrategie ganz vorn

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat 2016 den CO2-Ausstoß von Dienstfahrzeugen und die Mobilitätsstrategie von 29 deutschen Bundesbehörden und 18 öffentlichen Unternehmen und Landesbanken untersucht. Bei der Mobilitätsstrategie belegte die BLE einen der vorderen Plätze.

Die DUH hat untersucht, mit welcher Mobilitätsstrategie die Behörden und Unternehmen Dienstreisen vermeiden, ihre Mobilität auf umweltfreundlichere Verkehrsträger verlagern oder Anreize zum Verzicht oder zur Wahl eines weniger schädlichen Dienstwagens geben. Als zukunftsweisend schätzt die DUH hier die Ansätze von der BLE und von vier weiteren Behörden ein.

So fördert die BLE die Nutzung von ÖPNV und Bahn. Sie stellt Dienstfahrräder zur Verfügung und fördert die Nutzung privater Fahrräder durch eine Nutzungspauschale. Außerdem gibt die BLE Anreize zur Wahl eines emissionsarmen Dienstwagens.

Nur drei Behörden wurden 2016 mit einer "Grünen Karte" ausgezeichnet: das Umweltbundesamt, die Bundesanstalt für Gewässerkunde und das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Vorrausetzung für die Auszeichnung war die Unterschreitung eines CO2-Ausstosses von unter 124 Gramm/ Kilometer sowie Elektro-, Erdgas-, Benzin-Hybrid oder Benzinantrieb. Diesel-Pkw wurden wegen ihrer hohen Realemissionen vom giftigen Dieselabgas Stickstoffdioxid (NO2) grundsätzlich abgewertet und erhielten generell keine "Grüne Karte".

Weitere Informationen und die Ergebnistabellen gibt es in der Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe.

Erscheinungsdatum:  04.01.2017