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Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel zu Gast in der BLE

Der BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden und die Vizepräsidentin Dr. Christine Natt begrüßten am 9. März die Bonner Bundestagsabgeordnete Dr. Claudia Lücking-Michel in der BLE und freuten sich über ihr großes Interesse an den vielfältigen Aufgabenfeldern der Behörde.

Die CDU-Abgeordnete ist unter anderem Mitglied der Bundestagsausschüsse für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Daher interessierte sich die Politikerin besonders für die Forschungstätigkeiten der Bundesanstalt. "Es gibt wichtige Schnittpunkte Ihrer Arbeit hier in Bonn und meiner in Berlin", betonte Dr. Lücking-Michel.

Für das Feld der internationalen Forschungstätigkeiten stellte zunächst der Gruppenleiter Dr. Frank Begemann die Forschungszusammenarbeit für Welternährung und Zusammenarbeit mit der FAO sowie Aktivitäten der Forschung für internationale nachhaltige Waldwirtschaft und Waldklimafonds sowie die Zusammenarbeit zu genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft vor. Vor allem das Monitoring zu Biopatenten interessierte hier die Abgeordnete.

Siegfried Harrer, Dr. Stefan Schröder, Klaus Budde, Dr. Christine Natt, Dr. Hanns-Christoph Eiden, Dr. Claudia Lücking-Michel, Dr. Frank Begemann und Dagmar Barkmann Bundestagsabgeordnete Dr. Lücking-Michel zu Gast in der BLEV.l.: Siegfried Harrer, Dr. Stefan Schröder, Klaus Budde, Dr. Christine Natt, Dr. Hanns-Christoph Eiden, Dr. Claudia Lücking-Michel, Dr. Frank Begemann und Dagmar Barkmann © BLE

Dr. Eiden unterstrich den gemeinsamen Ehrgeiz von Bundesministerium und der BLE, mit den vergleichsweise begrenzten Forschungsmitteln, besonders innovative Ideen und Projekte fördern zu wollen und betonte zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Einen weiteren Schwerpunkt präsentierte Gruppenleiter Klaus Budde. Er stellte die gesamte Reichweite der Förderinstrumente des Projektträgers am Bereich Nutztierhaltung vor. Bei zahlreichen Vorhaben spielt das Thema Tierschutz und Tierwohl bereits eine Rolle. Erste Ergebnisse zeigte er für die "Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz" genauer auf. Budde wies aber auch darauf hin, dass für die Implementierung von mehr Tierwohl ausreichend Zeit und Mittel zur Verfügung stehen müssten.

Der Präsident unterstrich dieses und ergänzte: "Das ist ein wichtiger Punkt. Überdies müssen Maßnahmen für mehr Tierwohl gemeinsam mit den Landwirten entwickelt werden und sich an deren betrieblicher Wirklichkeit orientieren." Das sah auch die Bundestagsabgeordnete so und nahm dankend eine Einladung zum "Fachsymposium Tierwohl" entgegen. Dr. Lücking-Michel zeigte sich abschließend beeindruckt vom Themenspektrum der Bonner Behörde.