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Internationale Zusammenarbeit stärken und ausbauen

BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden besuchte gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Republik Moldau, um den Verwaltungsaufbau in den Bereichen Agrarangelegenheiten und Lebensmittelsicherheit zu unterstützen.

Auf Einladung des moldawischen Landwirtschaftsministers Dr. Vasile Bumacov besuchten Dr. Hanns-Christoph Eiden und sein BVL-Kollege Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg vom 25. bis 27. Juni 2012 die Republik Moldau.

In den Gesprächen mit Minister Bumacov, dem stellvertretenden Landwirtschaftsminister Viorel Gutu und weiteren Repräsentanten des Ministeriums sowie der moldawischen Landwirtschaft erörterten sie die erreichten Fortschritte beim Aufbau einer leistungsfähigen Verwaltung für Agrarangelegenheiten und Lebensmittelsicherheit.

zwei Personen beim HändeschüttelnDer Leiter der moldawischen Zahlstelle AIPA, Petru Maleru, begrüßt Dr. Hanns-Christoph Eiden © AIPA

Die BLE kann mit ihren Erfahrungen als nationale Zahlstelle der EU-Kommission für den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) in Deutschland die Entwicklung begleiten.

In den Beratungen mit der Zahlstelle, dem moldawischen Bauernverband und dem Beratungsdienst ACSA informierte sich Eiden über die Qualität und Dienstleistungsorientierung dieser Einrichtungen sowie über die notwendigen weiteren Schritte. Die Gespräche verliefen in einer sehr freundlichen Atmosphäre und die Präsidenten sicherten zu in Kontakt zu bleiben.

Informationen zur Republik Moldau

Die Republik Moldau (Moldawien), eines der ärmsten Länder Europas mit rund 3,5 Millionen Einwohnern, ist ein wichtiger Partner im Rahmen der östlichen Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union. Das Land hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, zu den europäischen Standards aufzuschließen. Im Dezember 2011 hatte die EU-Kommission angekündigt, ein umfangreiches Freihandelsabkommen mit Moldawien abschließen zu wollen. Entsprechende Verhandlungen wurden als Teil des geplanten Assoziierungsabkommens aufgenommen. Die Freihandelsräume sollen nach dem Ziel der EU der langfristigen politischen Stabilisierung des Landes dienen.