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Forschung: Resistenzen auf der Spur

Um die Qualität und Erträge pflanzlicher Erzeugnisse zu sichern, fördert das BMELV im Programm zur Innovationsförderung bei der BLE Forschungsvorhaben zur Verringerung von Resistenzen in Schadpilzen, Schadinsekten und Unkräutern gegenüber Pflanzenschutzmitteln. Die Zuwendungsbescheide für ein Projekt wurden vom BMELV Anfang März übergeben.

Pflanzenschutzmittel werden in Deutschland nach strengen, international abgestimmten Kriterien zugelassen. Dabei muss die Wirksamkeit ausreichend belegt sein. Dennoch können zuweilen Minderwirkungen auftreten, beispielsweise durch Unempfindlichkeit des Schaderregers. Um die Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln langfristig zu gewährleisten und damit Qualität und Erträge zu sichern, sind Maßnahmen zur Verbesserung des Resistenzmanagements auf wissenschaftlicher Grundlage erforderlich. Die BLE betreut als Projektträgerin mehrere Forschungsvorhaben, die Resistenzvermeidungsstrategien erarbeiten.

HerbiResistenz: Resistenzmanagement gegen Unkräuter

Gegenstand des geplanten Vorhabens „HerbiResistenz“ ist die Entwicklung eines verbesserten Resistenzmanagements zur Bekämpfung von Unkräutern. Mit Hilfe von sensorgestützten Methoden und deren Kombination mit molekularen Verfahren wird ein Schnelltest zum Nachweis von Resistenzen etabliert. Ein deutschlandweites Resistenzmonitoring dient der Erarbeitung von standortgerechten Behandlungsempfehlungen. Das Verbundvorhaben sieht eine Kooperation zwischen der Universität Hohenheim, der IDENTXX GmbH, der Heinz Walz GmbH und der Du Pont de Nemours GmbH vor. Die Projektlaufzeit beträgt 36 Monate. BMELV-Staatssekretär Dr. Robert Kloos übergab Anfang März die entsprechenden Zuwendungsbescheide.