BLE unterstützt Projekt zur Lebensmittelversorgung im Schadensfall
Ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) entwickelt Lösungen, um auch im bio- oder agro-terroristischem Schadensfall die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die BLE ist Projektpartner für das Verbundvorhaben.
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Es geht um die Frage, wie die Bevölkerung mit sicheren Lebensmitteln versorgt werden kann, wenn in der Versorgungskette direkte oder indirekte Kontaminationen zum Beispiel über die Infektion von Nutztieren auftreten. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) entwickelt in dem Forschungsprojekt "Sicherstellung der Futter- und Lebensmittelwarenkette bei bio- und agro-terroristischen (BAT)-Schadenslagen – SiLeBAT" innovative Lösungen zur Prävention, Früherkennung und Schadensbegrenzung.
Die BLE ist assoziierter Projektpartner und unterstützt das Forschungsvorhaben mit vielfältigen Daten und Analysen. Insbesondere die verschiedenen Versorgungsbilanzen, die Meldungen zur Marktbeobachtung sowie Kenntnisse über Marktstrukturen und Wertschöpfungsketten fließen in das Projekt ein. Neben dem BfR und der BLE arbeiten acht weitere Partner an dem auf vier Jahre (Oktober 2011 bis September 2014) ausgelegten Projekt. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund sieben Millionen Euro gefördert. Die Projektergebnisse sollen nach Abschluss des Verbundvorhabens auch auf die Ernährungsnotfallvorsorge übertragen werden.
