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Messebetrieb in der Sonderschauhalle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.Messebetrieb in der Sonderschauhalle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. © BLE

Die BLE auf der IGW 2017

Die BLE hat auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in der BMEL-Sonderschauhalle 23a die Vielfalt an Tieren und Pflanzen in Deutschland gezeigt. Sie stellte dar, wie Erbsen, Lupinen und Soja als Tierfutter und Lebensmittel genutzt werden und mit "Beste-Reste-Boxen" Lebensmittelverschwendung verhindert wird.

Eindrücke von der IGW 2017

BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden, Dr. Margareta Büning-Fesel und Bundesminister Christian Schmidt am Stand des neuen Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Sonderschauhalle 23aBLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden, Dr. Margareta Büning-Fesel und Bundesminister Christian Schmidt am Stand des neuen Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). © BLE

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Besucherinnen und Besucher konnten zudem testen, was das Dorf lebenswert macht und sich über das nationale Bio-Siegel informieren.

Deutschland: So vielfältig in Sorten und Rassen

Was wäre die Lüneburger Heide ohne die Heidschnucke? Oder die Hallertau ohne den Hopfen? Wie vielfältig Deutschlands Kulturlandschaften und ihre typischen Bewohner sind, zeigte das Informations- und Koordinationszentrum biologische Vielfalt (IBV) der BLE. In einem Spiel konnten die Sorten und Rassen den Kulturlandschaften zugeordnet werden.

Erbsen, Lupinen und Soja als Tierfutter und Lebensmittel

Der Stand zur Eiweißpflanzenstrategie Sonderschauhalle 23aDer Stand zur Eiweißpflanzenstrategie © BLE

Am Stand zur Eiweißpflanzenstrategie erhielten die Besucherinnen und Besucher Informationen rund um verschiedene Hülsenfrüchte und können ihr Wissen in einem Quizspiel testen. Die modellhaften Demonstrationsnetzwerke zu Erbse/Bohne, Lupine und Soja, die das BMEL über die Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie in der BLE fördert, stellten den Anbau, die Verarbeitung und Verwendung der Kulturen als Tierfutter und Lebensmittel dar.

Was sagt das Bio-Siegel aus?

Ist Bio drin wo Bio draufsteht? Diese und weitere Fragen rund um die Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln beantwortete die BLE am Stand der Informationsstelle Bio-Siegel. Wie, wo, wann und von wem wird kontrolliert? Findet auch eine Kontrolle der Zutaten statt? Bio-Kontrolleure von staatlich zugelassenen Öko-Kontrollstellen waren vor Ort und berichteten über ihre Arbeit. Gelerntes konnte anschließend im Bio-Siegel-Quiz getestet werden.

Die Beste-Reste-Box: Mitnehmen statt Wegwerfen

Stände der Initiative Zu gut für die Tonne! und von IN FORM, der Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sonderschauhalle 23aStände der Initiative Zu gut für die Tonne! und von IN FORM, der Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. © BLE

"Zu gut für die Tonne!", die BMEL-Initiative zur Wertschätzung von Lebensmitteln, gab Tipps, wie sich Lebensmittelabfälle reduzieren lassen. Die Messebesucher erlebten, wie sie selbst zu Hause oder im Restaurant gegen Verschwendung aktiv werden können – unter anderem mit der Beste-Reste-Box.

IN FORM: Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Am IN FORM-Stand standen Expertinnen und Experten zu Ernährungsbildung, Verpflegungs- und Bewegungsfragen zur Verfügung. Persönliche Beratung und Ernährungstipps gab es ebenfalls. Am Fahrrad-Ergometer können die Besucherinnen und Besucher den Kalorien-Verbrauch für bestimmte Lebensmittel testen.

Die Qualität von Obst und Gemüse erkennen

Knackig frisches Gemüse und reife Früchte sind leckere Fitness-Spender. Eine fachgerechte, risikoorientierte Kontrolle sorgte dafür, dass Obst und Gemüse in guter Qualität angeboten wurden. Die Kontrolleurinnen und Kontrolleure der BLE sowie ihre Kolleginnen der Berliner Bezirksämter demonstrierten ihre Arbeit und gaben Tipps, woran man eine gute Qualität beim Einkauf erkennt.

Welternährung: Unterstützung für das Menschenrecht auf Nahrung

Topanimbur und im Hintergrund Hirse am Stand für Welternährung. Sonderschauhalle 23aTopanimbur und im Hintergrund Hirse am Stand für Welternährung. © BLE

Zusammen mit der UN-Welternährungsorganisation FAO arbeitet das BMEL seit 15 Jahren an der Verbesserung der Welternährungssituation. Am Stand der Welternährung erfuhren die Gäste mehr über die Aktivitäten zur Reduzierung von Mangel-und Fehlernährung, zur Sicherung des Zugangs zu Land, Wasser und Wäldern sowie über die Herausforderungen des Klimawandels in Entwicklungsländern.

Halle 4.2: Leben auf dem Land

Mehrere Aussteller aus ganz Deutschland zeigten unter dem Motto "Lust auf’s Land", wie sie ländliche Räume heute und zukünftig attraktiv halten. Zentrale Themen sind der Ausbau der regionalen Infrastruktur, die Verbesserung der Nahversorgung und der Zugang zu medizinischen Diensten. Am BMEL-Gemeinschaftsstand konnten Besucher unter anderem bei der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) spielerisch testen, was es braucht, um ein Dorf lebenswert zu machen. Weitere Einblicke in die Projektvielfalt des von der BLE umgesetzten Bundesprogramms Ländliche Entwicklung erhielten Besucher in Halle 23a: Fünf "Land(auf)Schwung-Regionen" stellten sich vor und banden das Publikum dabei kreativ ein.

Bio live erleben: Die BLE in Halle 1.2b

Leckere Kostproben von Biobauernhöfen, exzellente Weine von Biowinzern und köstliche Snacks von Bio-Spitzenköchen: Das alles bot das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) in der Biohalle 1.2b. Außerdem gab es Mini-Workshops für Groß & Klein, ein attraktives Live-Programm und Informationen, insbesondere zum Urlaub auf dem Biobauernhof.

Erscheinungsdatum:  23.12.2016