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Deutschland isst mehr Eier - 233 Stück pro Person

Eier und Eiprodukte stehen hoch im Kurs: Rund 19 Milliarden Eier verbrauchten die Deutschen im Jahr 2015 nach vorläufigen Berechnungen der BLE. Die Ein- und Ausfuhren von Schaleneiern steigen, der Selbstversorgungsgrad liegt stabil bei rund 71 Prozent.

Rund 45 Millionen Legehennen standen 2015 in deutschen Ställen, das sind rund 600.000 Legehennen mehr als im Vorjahr. Mit durchschnittlich 288 gelegten Eiern pro Henne sowie der inländischen Bruteiererzeugung ergibt sich für das Jahr 2015 nach vorläufigen Berechnungen eine verwendbare Erzeugung von rund 14 Milliarden Eiern (+1,8 Prozent).

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums die vorläufigen Zahlen zur Versorgungsbilanz mit Eiern für das Jahr 2015 veröffentlicht.

Der vorläufig berechnete Nahrungsverbrauch stieg 2015 um ein Prozent auf rund 19 Milliarden Eier. Nach dem neuen Zensus entspricht das einem Pro-Kopf-Verbrauch von 233 Eiern je Person – ein Ei mehr als 2014.

Der Außenhandel wurde in beide Handelsrichtungen intensiviert. Auf der Basis vorläufiger Berechnungen stieg die Einfuhr von Eiern und Eiprodukten um rund 3,5 Prozent auf 9,6 Milliarden Schaleneiwert. Maßgeblichen Anteil daran hatten die Importe an Schaleneiern. Hauptlieferland waren die Niederlande.

Nachdem sich die Gesamtausfuhren im Jahr 2014 bereits auf Rekordniveau bewegten, scheint sich diese Tendenz im Jahr 2015 weiter fortzusetzen. Besonders die Exporte an Schalen- und Bruteiern legten nach vorläufigen Angaben mit rund 2,9 Milliarden Stück weiter zu. Hauptausfuhrland waren auch hier die Niederlande.

Der Selbstversorgungsgrad hat sich stabilisiert. Mit 70,5 Prozent bewegte er sich nach den vorläufigen Daten nahezu auf Vorjahresniveau.

Weitere Zahlen und Statistiken rund um Eier gibt es im BLE-Datenzentrum Landwirtschaft und Ernährung unter https://datenzentrum.ble.de/ sowie auf www.bmel-statistik.de.

Erscheinungsdatum:  18.03.2016