Navigation und Service

Logo der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Link zur Startseite)

Liquiditätshilfeprogramm: Erste Runde beendet

Für alle bewilligten Anträge der ersten Antragsphase hat die BLE eine Beihilfesumme von rund 51 Millionen Euro ausgezahlt. 7.830 Anträge waren eingegangen, davon die meisten aus Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Frist für die zweite Antragsphase endet am 22. März 2016 um 24 Uhr.

Ansprechpartner zur Liquiditätsbeihilfe erreichen Sie unter der Telefonnummer 0228 6845 2020. Weitere Informationen, Antragsformulare und Merkblätter gibt es im BLE-Internetangebot unter www.ble.de/liquiditaetsbeihilfe.

In der ersten Runde erfüllten 7.020 Anträge die Voraussetzungen für den Erhalt einer Liquiditätsbeihilfe. Die Auszahlungen von insgesamt rund 51 Millionen Euro sind abgeschlossen; folglich stehen für die zweite Antragsphase noch rund 18 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Verteilung der Anträge aus den Bundesländern gestaltete sich wie folgt:

AnträgeBeantragte Beihilfe
(gerundet in Mio. Euro)
Bayern2.499 (2.109 Milch)17,0
Niedersachsen1.894 (1.453 Milch)14,0
Nordrhein-Westfalen1.203 (813 Milch)8,6
Schleswig-Holstein687 (607 Milch)5,0
Baden-Württemberg642 (470 Milch)4,6
Hessen194 (176 Milch)1,2
Rheinland-Pfalz164 (153 Milch)1,2
Sachsen111 (104 Milch)0,976
Mecklenburg-Vorpommern109 (101 Milch) 0,976
Thüringen108 (98 Milch)0,979
Sachsen-Anhalt107 (88 Milch)0,999
Brandenburg84 (81 Milch)0,783
Saarland22 (22 Milch)0,185
Stadtstaaten6 (4 Milch) 0,050
Gesamt7.830 (6.279 Milch) 56,5


Ablehnungen erfolgten, wenn die Voraussetzungen für die Beihilfegewährung nicht erfüllt waren, so beispielsweise ein nicht nachgewiesener Preisrückgang von 19 Prozent oder die Vorlage von Darlehensverträgen, die nicht der Verordnung entsprachen.

Sollte in der zweiten Antragsrunde die Summe der zu bewilligenden Beihilfen höher sein als die dafür zur Verfügung stehenden Mittel, werden alle Zuschüsse dieser Antragsrunde anteilsmäßig gekürzt.

Hintergrund

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Tiererzeuger gab das BMEL betroffenen Landwirten vom 21. November bis zum 18. Dezember 2015 in einer ersten Antragsphase die Möglichkeit, Anträge auf eine Liquiditätsbeihilfe zu stellen. Da nicht alle Mittel abgerufen wurden, läuft nun bis zum 22. März 2016 die zweite Antragsphase. Antragsberechtigt sind nach wie vor Milch- und Fleischerzeuger, die zur Sicherung ihrer Liquidität ein Darlehen aufgenommen haben und einen Preisrückgang für ihre Produktion von 19 Prozent nachweisen können.

Erscheinungsdatum:  09.03.2016