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Quo vadis Tierhaltung - Fachsymposium in Bonn

Beratung durch Experten, Stalleinrichtungs-Tipps, Erfahrungsaustausch bei Hofbesichtigungen: Innovative Betriebe stellen sich mit Ideenreichtum und Mut den Fragen, wie sich Schwanzbeißen und Federpicken in der Schweine- und Legehennenhaltung vermeiden lassen.

Erste Ergebnisse dieser Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) werden auf einem Fachsymposium der BLE am 21. April 2016 in Bonn vorgestellt. Anmeldeschluss ist der 6. April 2016.

Im Rahmen der Tierwohlinitiative bietet das Fachsymposium am 21. April 2016 in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg einerseits den Projektteilnehmern eine gute Plattform zum Austausch über bisherige Erfolge und Erfahrungen. Zum anderen werden die bereits erzielten Ergebnisse der Modell- und Demonstrationsvorhaben für Tierschutz erstmals interessierten Landwirten, Politikern sowie der Fachöffentlichkeit im größeren Rahmen präsentiert. Projektnehmer, die teils im Wissenschaftlichen Beirat und im Kompetenzkreis Tierwohl aktiv sind, stellen ihre Erkenntnisse vor und zeigen damit einen Weg für mehr Tierwohl auf, der den betrieblichen Gegebenheiten Rechnung trägt.

Die Veranstaltung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zeigt praxisnahe und ökonomisch machbare Möglichkeiten, wie über den bisher geltenden gesetzlichen Tierschutzstandard hinausgehende Haltungssysteme umgesetzt werden. Neben den Beratungsinitiativen in der Geflügel- und Schweinehaltung berichtet das Tierschutz-Kompetenzzentrum über den Stand der Arbeit in den Netzwerken der Demonstrationsbetriebe.

Interessenten können sich noch bis zum 6. April 2016 online zur Veranstaltung anmelden: /www.mud-tierschutz.de.

Hintergrundinformation

Die "Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz" sind Teil der im September 2014 gestarteten Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für mehr Tierwohl. Die BLE betreut die Vorhaben als Projektträger. Kernziel ist es, durch schnellen und effektiven Wissenstransfer Erkenntnisse der Forschung zeitnah in die landwirtschaftliche Praxis umzusetzen. Ergebnisse und Erfahrungen der geförderten Demonstrationsbetriebe sollen langfristig mehr Landwirte dazu ermutigen, den nachweislich praktikablen Weg für mehr Tierschutz und mehr Tierwohl zu gehen.

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Erscheinungsdatum:  03.03.2016