Navigation und Service

Logo der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (Link zur Startseite)

Erste Waldklimafonds-Tage in Bonn

Die Entwicklung der Wälder im Zuge des Klimawandels, die CO2-Reduktion bei der Holzverwendung und Krisenprävention waren nur einige der Themen, zu denen sich rund 100 Wissenschaftler und Praktiker in Bonn austauschten.

Am 20. und 21. Oktober 2015 lud die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung als Projektträger zu den ersten Waldklimafonds-Tagen in die Stadthalle Bonn-Bad Godesberg ein. Rund 100 Akteure diskutierten erste Zwischenergebnisse aus insgesamt 24 Projekten, die das Bundeslandwirtschaftsministerium sowie das Bundesumweltministerium im Waldklimafonds (WKF) fördern.

Die Themen reichten von rein wissenschaftlichen Fragestellungen wie der Modellierung der Waldentwicklung in Zeiten des Klimawandels über Projekte zur Wiedervernässung von Mooren als Kohlenstoffspeicher, Fragen des CO2-Minderungspotenzials bei der Holzverwendung bis hin zu Kommunikationsprojekten zu Krisenprävention und -management im Privatwald.

Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch standen im Mittelpunkt der WKF-Tage. Die Gäste nutzten die Veranstaltung des Weiteren zur Ideenfindung für neue Projekte und vernetzten sich untereinander aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen und Institutionen.

Im Internetportal www.waldklimafonds.de gibt es nähere Informationen zum Waldklimafonds, seinen Förderschwerpunkten sowie Details zum Antragsverfahren. In Kürze werden dort zudem die Kurzfassungen der Veranstaltungs-Vorträge veröffentlicht.

Hintergrundinformation

Der Waldklimafonds wird gemeinsam vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) getragen, aus Mitteln des Energie- und Klimafonds finanziert und von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Projektträger umgesetzt. Derzeit werden 28 Verbund- und Einzelprojekte mit einem Fördervolumen von rund 27 Millionen Euro gefördert.

Presseinformation als PDF-Datei

Erscheinungsdatum:  29.10.2015