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2012: 14,4 kg Fisch pro Person verzehrt

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten ging im vergangenen Jahr um acht Prozent zurück. Fischereiprodukte verteuerten sich um 5,6 Prozent. Die BLE veröffentlicht ihren Jahresbericht über den Markt für Fischereierzeugnisse in Deutschland 2012.

Der verfügbare Anteil an Fischereierzeugnissen lag im Jahr 2012 bei 1,2 Millionen Tonnen (auf Basis Fanggewicht) und damit neun Prozent unter dem Vorjahresangebot.

Auch der Pro-Kopf-Verbrauch sank: Insgesamt 14,4 kg Fisch und Meeresfrüchte aß jeder Deutsche im vergangenen Jahr, davon 2,4 kg Hering. Damit wurden rund 100.000 Tonnen Fischereierzeugnisse weniger konsumiert als noch 2011. Der Nachfragerückgang zeigte sich mit jeweils 200 Gramm vor allem bei Seelachs, Pangasius und Lachs, gefolgt von Hering, Thunfisch, Rotbarsch und Makrele mit je 100 Gramm Rückgang. Der Verbrauch von Süßwasserfischen ging um insgesamt 600 Gramm zurück – damit ist immer noch fast jeder vierte verzehrte Fisch ein Süßwasserfisch. Beliebtester Fisch ist nach wie vor Alaska-Seelachs (3,1 kg), gefolgt von Hering (2,4 kg).

Während Nahrungsmittel im Allgemeinen um 4,8 Prozent teurer wurden, verteuerten sich Fischereiprodukte um 5,6 Prozent. Seit 2005 sind Fischereierzeugnisse mit fast 32 Prozent erheblich stärker im Preis gestiegen, als Nahrungsmittel allgemein (+22 Prozent).

Der Selbstversorgungsgrad, einschließlich Anlandungen deutscher Schiffe in ausländischen Häfen, betrug im Jahr 2012 insgesamt 19 Prozent und lag damit erstmals seit vielen Jahren wieder unter der Marke von 20 Prozent.

Bei den veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2012 handelt es sich um vorläufige Daten, die sich bis zur Endgültigkeit noch ändern können.

Der gesamte Jahresbericht über den Markt für Fischereierzeugnisse in Deutschland 2012 steht im BLE-Internetangebot bereit:
www.ble.de, Rubrik Kontrolle/Fischerei/Fischwirtschaft

 

Pressemitteilung zum Herunterladen

Jahresbericht 2012

Erscheinungsdatum:  12.08.2013