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20,6 kg pro Kopf verzehrt: Tomaten sind der Deutschen liebstes Gemüse

Rund 1,7 Millionen Tonnen frische und verarbeitete Tomaten aßen die Deutschen im Wirtschaftsjahr 2012/2013. Gewächshaus-Anbau im Inland auf 315 Hektar. EU-Importe aus den Niederlanden, Spanien, Belgien und Italien. Preise sinken aufgrund größeren Angebotes.

Der Sommer kommt – und damit die ersten heimischen Tomaten. In Deutschland sind Tomaten mit Abstand das beliebteste Gemüse: Nach vorläufigen Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verzehrten die Deutschen im Wirtschaftsjahr 2012/13 pro Kopf 20,6 kg Tomaten (Vorjahr 2011/12: 24,9 kg). Darunter 6,7 kg frische Tomaten und 13,9 kg verarbeitete Tomatenprodukte. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen lag der Verbrauch damit bei rund 1,69 Millionen Tonnen.

Rund 638.000 Tonnen Tomaten aus EU-Ländern importiert

Der Eigenbedarf an Tomaten kann nicht mit Ware aus dem Inland gedeckt werden. Im Jahr 2012 wurden nach vorläufigen Angaben in Deutschland auf 315 Hektar (2011: 321 ha) Tomaten unter Glas angebaut. Die Erntemenge betrug 2012 insgesamt rund 61.200 Tonnen.

Um den Inlandsbedarf abzudecken, wurden aus den EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2012 insgesamt rund 637.100 Tonnen Tomaten nach Deutschland importiert. 2011 waren es nahezu 663.000 Tonnen. Das entspricht einem Rückgang um 3,9 Prozent. Hauptimportländer waren die Niederlande mit mehr als 354.300 Tonnen, Spanien mit fast 163.500 Tonnen, gefolgt von Belgien (rund 58.600 t) und Italien (nahezu 29.400 t). Die Importe aus Nicht-EU-Ländern beliefen sich im Jahr 2012 auf insgesamt rund 45.700 Tonnen (-6,8 Prozent). Mit nahezu 36.000 Tonnen war Marokko wichtigstes Importland.

Inlandsware kommt – Preise fallen

Die Verfügbarkeit von Tomaten an den Großmärkten steigt. In der Kalenderwoche 27 dieses Jahres betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rispentomaten aus Deutschland an inländischen Großmärkten 1,59 Euro. Eine Woche zuvor waren es noch 1,75 Euro. Niederländische Rispentomaten verkauften sich zu 94 Cent/kg, in der Woche davor zu 1,04 Euro.

Weitere Daten und Fakten unter www.bmelv-statistik.de sowie in der Rubrik Markt/Marktbeobachtung auf www.ble.de.

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Erscheinungsdatum:  09.07.2013