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Eiweißpflanzenstrategie

Die Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie ist bei der BLE angesiedelt und dort zuständig für die Koordination und Umsetzung der BMEL-Eiweißpflanzenstrategie in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Etablierung von Modellregionen, Wissenstransfer und Beratung des BMEL.

Leguminosen sind ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sie leisten einen besonderen Beitrag für eine umweltgerechte und ressourcenschonende Landbewirtschaftung. Diese Pflanzen, die produktionstechnischen Kenntnisse des Anbaus sowie die Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft sollen erhalten und weiterentwickelt werden.

Deshalb hat das BMEL die Eiweißpflanzenstrategie als wichtiges Element in der Charta für Landwirtschaft und Verbraucher im Handlungsfeld 2 "Zielkonflikte bei der Landnutzung lösen und knappe Ressourcen schonen" benannt.

Das Ziel der Strategie ist, den in den letzten zehn Jahren deutlich zurückgegangenen Leguminosenanbau in Deutschland wieder zu etablieren und die Anbaufläche auszudehnen. Dabei gilt es, Wettbewerbsnachteile heimischer Eiweißpflanzen zu vermindern, Forschungslücken zu schließen und erforderliche Maßnahmen zur Umsetzung in die Praxis durchzuführen.

Die Eiweißpflanzenstrategie des BMEL wurde am 21. Dezember 2012 veröffentlicht. In einem ersten Schritt sollen modellhafte Demonstrationsnetzwerke für Sojabohnen und Lupinen eingerichtet und eng mit Forschungs- und Entwicklungsvorhaben verzahnt werden. Hierzu veröffentlichte die BLE am 12. Dezember 2012 eine Bekanntmachung zur Einholung von Skizzen, Interessenten konnten Projektideen bis zum 28. Februar 2013 einreichen. Im Fokus stehen sowohl der konventionelle als auch der ökologische Anbau.