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Aktuelle Bekanntmachung: "500 LandInitiativen"

Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer neuen Fördermaßnahme das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.

Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Oft fehlen allerdings die Sachmittel, um wichtige Maßnahmen optimal umsetzen zu können. Auch mangelt es häufig an Geld, um externe Unterstützung zu gewinnen, die die Ehrenamtlichen entlastet und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit erhöht.

Die Fördermaßnahme verringert diese Finanzierungslücke durch Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro. Die Fördergelder können beispielsweise für Anschaffungen oder die Beauftragung von Leistungen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit eingesetzt werden.

Bekanntmachung

Bekanntmachung Nr. 25/16/325/LI über die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei der Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen ("500 LandInitiativen") im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) vom 1.12.2016

Antragstellung

Zu Ihrer Vorabinformation sind hier bereits die wesentlichen im Antrag geforderten Angaben aufgeführt:

  • Kerndaten (Laufzeit, Kurzname, Kurzbeschreibung)
  • Vorhabenbeschreibung (Zielsetzung, Ausgangssituation, erwartete Ergebnisse, Ort des Vorhabens, inhaltliche Zuordnung, Zielgruppe, Art der Integrationswirkung, ggf. beteiligte Partner, ggf. weitere genutzte Fördermittel)
  • Vorhabenbeteiligte (Antragsteller/in, Ausführende Stelle, Zahlungsempfänger, Korrespondenzadresse, ggf. Kooperationspartner)
  • Personen (Projektleitung, Ansprechperson für administrative Fragen, Bevollmächtigte(r) / Unterzeichner(in))
  • Vorgesehene Gesamtfinanzierung (Gesamtausgaben des Vorhabens und deren Aufteilung, ggf. eingebrachte Eigenmittel / Mittel Dritter / Einnahmen, mit Erläuterungen zu den einzelnen Positionen)
  • Erklärungen und Unterlagen. Mit dem ausgedruckten Antrag einzureichen sind eine De-minimis-Erklärung (siehe unten) und je nach Antragsteller und Finanzierung z.B. ein Auszug aus dem Vereins- oder Handelsregister sowie Nachweise über Eigen- oder Drittmittel). Weitere Unterlagen zum Vorhaben (z.B. Kostenschätzungen, Zeit- und Arbeitspläne, Zeichnungen, Informationen zum Antragsteller) können beigefügt werden, dies ist aber keine Pflicht.

Anträge können im Zeitraum vom 25. Januar bis 31. März 2017 gestellt werden.

Ab dem 25.01.2017 wird es hier den Link zum Förderportal des Bundes (easy-Online) geben, über den Sie Anträge einreichen können. Hinweise zu den Inhalten des Förderantrags und zum Ablauf des Antragsverfahrens finden Sie in den FAQ.

Zu Beginn des Antragszeitraumes werden hier Erläuterungen und weitere Hinweise für die Antragstellung (Ausfüllhilfen) eingestellt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie eine Zusammenstellung häufig gestellter Fragen (FAQ).

Bitte beachten Sie, dass diese Zusammenstellung aufgrund der eingehenden Fragen und Rückmeldungen kontinuierlich ergänzt und aktualisiert wird. Wir empfehlen, vor Beginn der Antragstellung noch einmal den aktuellen Stand der FAQ zu prüfen und zu beachten.

Unterlagen zur Antragstellung

1. De-minimis-Erklärung

Ihrem Antrag müssen Sie eine rechtsgültig unterschriebene Erklärung beifügen, in der Sie Angaben über bereits erhaltene oder beantragte sogenannte De-minimis-Beihilfen machen. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie in den FAQ.

Hier können Sie sich den Vordruck für die Erklärung herunterladen, den Sie bitte rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Antrag postalisch einreichen.

2. Subventionserhebliche Tatsachen

Wir sind verpflichtet, Sie über die Gesetzeslage zum Subventionsbetrugs umfassend aufzuklären und uns die Kenntnisnahme und Beachtung dieser Regelungen von Ihnen bestätigen zu lassen. Nur dann kann eine Bewilligung erteilt werden.

Sie sind aus diesem Grund verpflichtet, die hier eingestellten Hinweise sorgfältig zu lesen und deren Kenntnisnahme und Beachtung per Unterschrift im Online-Antragsformular verpflichtend zu erklären.

Hilfe bei weiteren Fragen

Bitte lesen Sie die Informationen in den FAQ sorgfältig durch.

Sollten trotzdem noch Fragen bestehen, die dort nicht beantwortet werden, können Sie sich per E-Mail an landinitiativen@ble.de oder über unsere Servicenummer 0228-6845-2105 an uns wenden.

Erscheinungsdatum:  01.12.2016