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Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD)

Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) schließen die Lücke zwischen Wissenschaft (Forschung und Entwicklung) und Praxis. Im Mittelpunkt steht die erstmalige Anwendung neuer bisher in der spezifischen Praxissituation nicht angewendeter Verfahren oder Techniken ("Schritt in die Praxis").

Die Förderung wendet sich vor allem an Praxisbetriebe mit erheblichem Eigeninteresse. Weitere Voraussetzung für die Förderung ist, dass die entsprechende Technik bzw. das Verfahren unter Praxisbedingungen noch nicht erprobt wurde und das Verfahren im Erfolgsfall vom Antragsteller auf eigene Kosten dauerhaft weitergeführt wird.

Die Ergebnisse müssen grundsätzlich Nachahmungspotenzial für eine größere Gruppe von Praxisbetrieben entfalten. Die Förderung erfolgt nachrangig als Fehlbedarfs- oder Anteilsfinanzierung. Der Projektnehmer muss ein erhebliches Eigeninteresse an der Durchführung haben, weswegen auch ein entsprechender finanzieller Eigenanteil erwartet wird.

Den Projekten kann eine wissenschaftliche Begleitung zur Seite gestellt werden, die das Vorhaben wissenschaftlich auswertet und die Ergebnisse einem breiteren Fachpublikum verständlich zugänglich macht. Die Ausgaben der wissenschaftlichen Betreuung sind zu Hundertprozent zuwendungsfähig. Ressortforschungseinrichtungen des BMEL erhalten entsprechende Zuweisungen.

Der Projektträger Agrarforschung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) fördert Modell- und Demonstrationsvorhaben auf den Gebieten Biologische Vielfalt, Pflanzenschutz, Gartenbau und Sonderkulturen und Tierschutz.

Der Anstoß für die Förderung von Modellvorhaben für die Bereiche ist unterschiedlich. Details finden Sie unter den entsprechenden Navigationspunkten.

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