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Rehkitz im Wiesengras© DLR

Rehkitzrettung: BLE übernimmt Projektträgerschaft für neues Forschungsvorhaben

Im Verbundvorhaben wird ein Wildrettungssystem entwickelt. Damit sollen Unfälle mit Rehkitzen und anderen Wildtieren beim Mähen von Grünland vermieden werden. Die BLE ist Projektträger im Rahmen des BMELV-Programms zur Innovationsförderung.

Tiere frühzeitig in den Feldern entdecken: Gelingt dies, können Unfälle durch Landmaschinen bei der Grünlandmahd vermieden werden. In einem zeitgleich mit der ersten Mähperiode von Grünland gestarteten Innovationsprojekt entwickeln Forscher nun ein nutzertaugliches System, das bei der Rettung von Rehkitzen und anderen Wildtieren während des Mähprozesses beitragen soll. Die Wissenschaftler greifen dabei auf Grundlagen eines vorangegangenen Forschungsvorhabens zurück.

Forschungspartner

Insgesamt vier Forschungspartner beteiligen sich in den kommenden 3,5 Jahren an dem Verbundprojekt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Landtechnikunternehmen Claas und der Technischen Universität München wird das Vorhaben von der ISA Industrieelektronik GmbH koordiniert. Der Landesjagdverband Bayern (BJV) wird als assoziierter Partner fachlich unterstützen und aus eigenen Mitteln Projektergebnisse auf Ausstellungen und Fachmessen präsentieren.

Zuwendungsbescheide übergeben

Gruppenporträt sieben Personen Bescheideübergabe Innovationsprojekt Wildrettung 31. Mai 2012v.l.n.r.: Prof. Dr. Erwin Biebl (TU München), Maik Hunke (Claas), Markus Walberer (ISA Industrieelektronik), Bundesministerin Ilse Aigner, Prof. Stefan Dech (DLR), Dr. Peter Haschberger (DLR), Prof. Dr. Jürgen Vocke (Bayerischer Jagdverband) © DLR

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat im Rahmen des BMELV-Programms zur Innovationsförderung die Projektträgerschaft für das mit rund 2,5 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt übernommen. Weitere 807.000 Euro werden von den beteiligten Unternehmen bereitgestellt. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner übergab den Forschungspartnern im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Weßling nun die Zuwendungsbescheide für das Verbundvorhaben.