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Fischetikettierung

Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur

Die BLE ist gemäß der Fischetikettierungsverordnung vom 15. August 2002 zuständig für die Erstellung, Pflege und Aktualisierung eines Verzeichnisses der Handelsbezeichnungen der Fischarten.

Die Verordnung (EU) Nr. 1379/2013 vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur (GMO) ist seit dem 1.1.2014 gültig. Das Kapitel IV mit den Verbraucherinformationen trat am 13.12.2014 in Kraft. Damit werden neue, ergänzende Angaben bei der Kennzeichnung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen verlangt.

Für eine korrekte Etikettierung müssen die Handelsbezeichnung der Art, der wissenschaftliche Name, die Produktionsmethode, das Fanggebiet, die Fanggerätekategorie und bei bestimmten Produkten der Hinweis, ob das Erzeugnis aufgetaut wurde, angebracht werden.

Die Umsetzung des Gemeinschaftsrechts in der Bundesrepublik Deutschland ist durch das Gesetz zur Durchführung der Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft über die Etikettierung von Fischen und Fischereierzeugnissen (Fischetikettierungsgesetz - FischEtikettG) vom 01. August 2002 (BGBl. I, Nr. 55, S. 2980 vom 8. August 2002) und die Verordnung zur Durchführung des Fischetikettierungsgesetzes (Fischetikettierungsverordnung - FischEtikettV) vom 15. August 2002 (BGBl. I, Nr. 60, S. 3363 vom 27. August 2002) erfolgt.

Die Änderung bestehender oder Aufnahme neuer Handelsbezeichnungen in das Verzeichnis sowie die Festlegung vorläufiger Handelsbezeichnungen ist bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 523, Haubachstr. 86, 22765 Hamburg zu beantragen. In dem Antrag sind der Name und die Anschrift des Antragstellers sowie ein begründeter Formulierungsvorschlag für die beantragte Handelsbezeichnung anzugeben.

Hinweis: Die Vermarktung nachfolgend aufgeführter Arten kann zum Beispiel nach artenschutzrechtlichen oder Bestandserhaltungsvorschriften unzulässig sein.

Handelsbezeichnungen der Fischerei und Aquakultur (deutsch-lateinisch)
Handelsbezeichnungen der Fischerei und Aquakultur (lateinisch-deutsch)
Vorläufige Handelsbezeichnungen der Fischerei und Aquakultur
Merkblatt zum Antrag auf eine Handelsbezeichnung
Merkblatt an den Antragsteller für ein neues Fischereierzeugnis

Etikettierung und Vermarktungsnormen bei der Einfuhr von Erzeugnissen der Fischerei und Aquakultur

In der EU sind bei der Einfuhr von Erzeugnissen der Fischerei und Aquakultur spezielle Etikettierungsvorschriften sowie – für bestimmte Erzeugnisse – Vermarktungsnormen zu beachten. Ihre Einhaltung wird bei der Einfuhr nach Deutschland von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) kontrolliert, sofern die Einfuhren außerhalb der Seehäfen stattfinden.

Über der Ablauf einer Kontrolle informiert der
Leitfaden zur Konformitätskontrolle von Fischereierzeugnissen bei der Einfuhr von Erzeugnissen der Fischerei und der Aquakultur

Für die Einfuhr über den Flughafen Frankfurt am Main bietet die BLE ein elektronisches Anmeldeverfahren an. Das Anmeldeformular  kann gespeichert und wiederverwendet werden. Wenn eine Fischart, die eingeführt werden soll, nicht auf der Liste der Fischarten im Anmeldeformular zu finden ist, ist zu prüfen, ob das aktuelle Formular benutzt wird bzw. ob für diese Fischart eine in Deutschland zugelassene Handelsbezeichnung besteht (siehe oben).

Download: Anmeldeformular Fischereierzeugnisse.

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