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Konformitätskontrolle von frischem Obst und Gemüse

In der Europäischen Union unterliegen die in Erzeugung und Handel zehn wichtigsten Obst- und Gemüsearten speziellen Vermarktungsnormen. Alle anderen im Obst- und Gemüsehandel angebotenen Arten – bis auf wenigen Ausnahmen – müssen die allgemeine Vermarktungsnorm einhalten. Die allgemeine und die speziellen Vermarktungsnormen gelten auf allen Handelsstufen einschließlich Einfuhr und Ausfuhr.

Bei Ausfuhr aus Deutschland kontrolliert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), sofern die Erzeugnisse nicht in Deutschland produziert wurden. Für die Konformitätskontrolle bei der Ausfuhr von deutschen Erzeugnissen sind die Kontrollstellen der Bundesländer zuständig.

In der Europäischen Union werden Vermarktungsnormen und Kontrollvorschriften in Verordnungen festgelegt. Die Grundlage für die Vermarktungsnormen und Kontrollvorschriften bei Obst und Gemüse sind die Verordnung (EG) Nr. 1234/2007, die gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse, und die Verordnung (EU) Nr. 543/2011, in der die Kontrollvorschriften und Vermarktungsnormen im Einzelnen ausgeführt sind. Beide Verordnungen enthalten zahlreiche weitere Vorschriften zu anderen Erzeugnissen oder anderen Marktordnungsmaßnahmen (z. B. Lizenzen, Erzeugerorganisationen) und werden relativ häufig geändert. Die BLE bietet daher zu beiden Verordnungen einen Auszug an, der sich auf die Artikel und Anhänge beschränkt, die Vermarktungsnormen und ihre Kontrolle betreffen. Diese Auszüge werden regelmäßig aktualisiert, d. h. konsolidiert. Bei einem Vergleich der konsolidierten Fassungen, welche die BLE bzw. die EU-Kommission anbietet, ist darauf zu achten, welche Änderungsverordnungen jeweils eingearbeitet wurden.

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