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Absatzförderung / Exportförderung

Die Europäische Union fördert Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen im Binnenmarkt und in Drittländern für europäische Agrarerzeugnisse sowie zentrale Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen in Drittländern für in der Bundesrepublik Deutschland erzeugte Weine.

Werbemaßnahmen für europäische Agrarerzeugnisse

Die Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen im Binnenmarkt und in Drittländern für europäische Agrarerzeugnisse werden durch Verordnung (EG) Nr. 3/2008 geregelt.

Welche Anforderungen müssen die Maßnahmen erfüllen?

Die Maßnahmen dürfen weder bestimmte Handelsmarken oder Firmen noch Erzeugnisse bestimmter Mitgliedstaaten bzw. Regionen bevorzugen. Ein Hinweis auf den Ursprung der Erzeugnisse ist nur dann zulässig, wenn es sich um eine gemäß den Gemeinschaftsvorschriften erfolgte geografische Angabe oder Ursprungsbezeichnung (siehe Verordnung (EG) Nr. 510/2006) oder eine garantiert traditionelle Spezialität (siehe Verordnung (EG) Nr. 509/2006) handelt.

Im Rahmen der Informations- und Absatzförderungspolitik der Europäischen Union können Branchen- oder Dachverbände aus den betreffenden Sektoren Programme vorschlagen, welche zur Information und Absatzförderung für die betreffenden Erzeugnisse beitragen. Ein Programm muss einen Komplex an Maßnahmen umfassen, die sich einander ergänzen.

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Stützungsmaßnahme deutscher Wein

Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen in Drittländern für in Deutschland erzeugte Weine werden durch die Europäische Union als Teil des Nationalen Stützungsprogramms gefördert. Artikel 45 der VO (EU) 1308/2013 enthält die Regelungen für die zuschussfähigen Maßnahmen.

Ziel der Maßnahmen ist es, über die Besonderheiten und Vielfalt der Qualitätsweine aus den 13 deutschen Anbaugebieten zu informieren und deren Absatz auf Drittlandsmärkten zu fördern. Die Programme müssen die Erzeugnisse aus den Anbaugebieten mehrerer Bundesländer berücksichtigen.

Programmvorschläge können von Unternehmen der Weinwirtschaft (Weinbaubetriebe, anerkannte Erzeugergemeinschaften und Weinhandelskellereien), die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und dort erzeugte Weine mit geografischer Herkunftsangabe oder Angabe der Keltertraubensorte oder geschützter Ursprungsbezeichnung auf Drittlandsmärkten vermarkten oder vermarkten wollen, oder von überregionalen gemeinschaftlichen Einrichtungen zur Förderung des Absatzes von Wein, eingereicht werden.

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Koordination des BMEL-Exportförderprogramms

Um die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft bei ihren Bemühungen zur Erschließung neuer Auslandsmärkte zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein über die BLE koordiniertes Unterstützungsprogramm aufgelegt. Die Ziele des BMEL-Förderprogramms sind dabei unter anderem, das Absatzpotenzial deutscher Produkte im Ausland zu vergrößern und den Kreis exportierender Unternehmen auszudehnen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen unterstützt werden, durch Erhöhung ihrer Exporte langfristig Arbeitsplätze zu erhalten oder zu schaffen.

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