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Absatzförderung / Exportförderung

Die Europäische Union fördert Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen im Binnenmarkt und in Drittländern für europäische Agrarerzeugnisse sowie für in der Bundesrepublik Deutschland erzeugte Weine.

Werbeprogramme für europäische Agrarerzeugnisse

Informations- und Absatzförderungsprogramme im Binnenmarkt und in Drittländern für europäische Agrarerzeugnisse werden durch Verordnung (EU) Nr. 1144/2014 geregelt.

Ein Programm besteht aus einem Paket an Maßnahmen für mindestens ein Jahr und höchstens drei Jahren. Ziel der Programme ist es die Wettbewerbsfähigkeit des Landwirtschaftssektors der Union zu stärken.

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Stützungsmaßnahme deutscher Wein

Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen im Binnenmarkt und in Drittländern für in Deutschland erzeugte Weine werden durch die Europäische Union als Teil des Nationalen Stützungsprogramms gefördert. Artikel 45 der VO (EU) 1308/2013 enthält die Regelungen für die zuschussfähigen Maßnahmen.

Ziel der Maßnahmen in den Drittländern ist es, über die Besonderheiten und Vielfalt der Qualitätsweine aus den 13 deutschen Anbaugebieten zu informieren und deren Absatz auf Drittlandsmärkten zu fördern. Die Programme müssen die Erzeugnisse aus den Anbaugebieten mehrerer Bundesländer berücksichtigen.

Programmvorschläge können von Unternehmen der Weinwirtschaft (Weinbaubetriebe, anerkannte Erzeugergemeinschaften und Weinhandelskellereien), die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und dort erzeugte Weine mit geografischer Herkunftsangabe oder Angabe der Keltertraubensorte oder geschützter Ursprungsbezeichnung auf Drittlandsmärkten vermarkten oder vermarkten wollen, oder von überregionalen gemeinschaftlichen Einrichtungen zur Förderung des Absatzes von Wein, eingereicht werden.

Ziel der Maßnahmen die den Binnenmarkt betreffen ist es, die Verbraucher in den Mitgliedsstaaten über den verantwortungsvollen Weinkonsum sowie über die Unionssysteme für Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben zu informieren.

Die Programmvorschläge können nur von den aus dem Weinbereich stammenden Berufsverbänden, Erzeugerorganisationen, Vereinigungen von Erzeugerorganisationen, Branchenverbänden und öffentlichen Stellen eingereicht werden. Die Vorschläge können Informations-kampagnen mit Teilnahme an Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen auf nationaler oder EU-Ebene umfassen.

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Koordination des BMEL-Exportförderprogramms

Um die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft bei ihren Bemühungen zur Erschließung neuer Auslandsmärkte zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein über die BLE koordiniertes Unterstützungsprogramm aufgelegt. Die Ziele des BMEL-Förderprogramms sind dabei unter anderem, das Absatzpotenzial deutscher Produkte im Ausland zu vergrößern und den Kreis exportierender Unternehmen auszudehnen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen unterstützt werden, durch Erhöhung ihrer Exporte langfristig Arbeitsplätze zu erhalten oder zu schaffen.

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